Sonntag, 16. April 2017

FROHE OSTERN

Ich wünsche euch FROHE OSTERN, schöne Feiertage und viel Spaß beim Eier suchen und allen weiteren Oster-Aktivitäten :)

Mittwoch, 5. April 2017

Nadel und Faden: Das türkise Kleid




Endlich ist Frühling und vor allem am vergangenen Freitag war es bei uns wunderbar warm und sonnig. Da habe ich gleich die Gelegenheit genutzt, meine Schwester als Fotografin geschnappt und ein paar Bilder meines türkisfarbenen Kleides gemacht.  

Schnittmuster: Grundlage für das Kleid ist ein Schnittmuster aus der Burda (damals noch Modemagazin) 03/2007 - eigentlich ein Hochzeitskleid, dessen Schnitt sich aber auch problemlos für ein alltagstaugliches Kleid abwandeln lässt. Mir gefällt vor allem der hohe Ausschnitt, durch den das Kleid ein bisschen retro wirkt und mit einem Jäckchen auch bürotauglich ist.

Bildquelle: Burdastyle

Das Material: Für das Kleid habe ich einen Ausbrennerstoff aus Baumwolle verwendet, den ich bei Karstadt erstanden habe, sowie farblich passenden Futterstoff aus Viskose. Darüber hinaus wurden nur etwas Vlieseline und ein nahtverdeckter Reißverschluss benötigt.

Das Nähen: Der Baumwollstoff ließ sich sehr gut verarbeiten und auch am Schnitt waren erfreulicherweise nur wenige Änderungen nötig. Das mittlere Vorderteil war etwas zu breit, wodurch die Träger entweder fast seitlich von den Schultern gerutscht oder der Stoff mittig als kleiner Wasserfall zusammen gefallen wäre. Beides sah doof aus und so habe ich das Vorderteil etwas schmaler gemacht und die Träger dadurch quasi nach innen gesetzt. Die Kanten des Oberteils habe ich nach dem Verstürzen von Oberstoff und Futter nur gebügelt und nicht abgesteppt damit nicht so viele Nähte zu sehen sind. Es hält aber dank des pflegeleichten Stoffes gut und kann auch nach dem Waschen problemlos wieder in Form gebügelt werden.

Fazit: Obwohl ich das Kleid schon vor einigen Jahren genäht habe, trage ich es noch immer sehr gerne. Es kam bis jetzt in jedem Frühling und Sommer mehrfach zum Einsatz und ich würde den Schnitt auch noch einmal nähen.

Der Luftballon war übrigens ein Geburtstagsgeschenk für meine Schwester, den ich noch netterweise als Fotorequisite verwenden durfte :) Es gibt ihn zum Beispiel hier zu kaufen.

Mit meinem heutigen Post nehme ich am MeMadeMittwoch und beim AfterWorkSewing teil. Habt einen schönen Mittwoch :)





Mittwoch, 29. März 2017

Zopfmuster: Die grüne Gartenstrickjacke


Am Wochenende war es wunderbar sonnig bei uns, aber ohne Jacke oder Pullover trotzdem noch zu kalt. Da ich die dicken Jacken jedoch nicht mehr sehen kann, habe ich mal wieder meine „Gartenjacke“ ausgeführt. Die heutige Strickjacke habe ich eigentlich mal ganz ohne botanischen Hintergrund gestrickt, doch heute trage ich sie am liebsten beim Gärtnern oder Spazieren gehen.

Vorlage für die Strickjacke war ein Modell aus der Verena Herbst 2004. Hier war die Jacke allerdings tiefbraun mit einer türkisfarbenen Knopfleiste. Diese Farbgebung habe ich etwas abgewandelt - statt braun (gar nicht meine Farbe) und türkis ist meine Jacke olivgrün und rosa geworden. Als Material habe ich (wie auch bei meinem roten Pulli) die Wolle Sienna von Wollerödel verwendet. Das Grundmodell ist ganz einfach glatt rechts, die Bündchen und die Knopfleiste sind im Rippenmuster gestrickt. Vor dem Zusammennähen der Teile habe ich sie Ärmel und Vorderteile bestickt. Hierfür habe ich Stickvlies verwendet, das einfach bei den Stickereien mitgefasst wird und dafür sorgt, dass der „Stoff“ in Form bleibt und sich beim Sticken nicht dehnt oder verzieht.

Nach einigem Tragen habe ich mit dann dafür entschieden, die Knopfleiste zuzunähen, da sie häufig aufgeklafft hat oder die (sehr glatten) Perlmuttknöpfe aus den Knopflöchern gerutscht sind. Katharina von Fröbelina hat auf ihrem Blog eine tolle Anleitung zur Verstärkung von Knopfleisten – bei Gelegenheit werde ich das mal bei meiner Jacke ausprobieren.

Ich nehme mit meinem Post am MeMadeMittwoch teil.

Habt ihr vielleicht weitere Tipps was Stickereien auf Strick angelangt?



Dienstag, 28. März 2017

Bastelkiste: Blumen-Experimente


Blumen finde ich (wie vermutlich jede Frau) total schön. Ich mag sie im Garten, auf der Wiese, im Haus, auf Kleidungsstücken und auf Bildern, ganz egal. Am liebsten hätte ich immer frische Blumen im Haus. Das kann aber auch ganz schön ins Geld gehen und was das Arrangieren von "einfachen" gekauften Blumen angeht (ich meine die aus dem Supermarkt in Klarsichtfolie) war ich immer etwas unbeholfen.
Aber da es ja fast kein Thema gibt zu dem man an der Volkshochschule keinen Kurs besuchen kann, habe ich kürzlich an einem Kurs für florale Gestaltung teilgenommen. Und was soll ich sagen - es war super! Bislang habe ich Blumen ausschließlich mit klassischen Sträußen in mehr oder minder hohen Vasen verbunden. Aber es geht auch ganz anders, nämlich als Kranz oder Gesteck. In dem Kurs durften wir uns nach kurzer Anleitung frei austoben und diverse Frühlingsblumen und anderes Grünzeug verwursten. Dabei sind die folgenden drei Erstlingswerke entstanden auf die ich stolz wie Bolle bin :) 

Der Kranz und die Gestecke sind jeweils mit Moosi unterlegt, ansonsten jedoch nur gesteckt, sodass sie ganz ohne weitere Hilfsmittel wie Draht o.ä. halten. Der Vorteil hier ist auch, dass die Blumen und Zweige gar keine langen Stängel brauchen, sondern auch kleine oder abgebrochene Blümchen (so wie ich sie zu 99% im Garten habe) noch Verwendung finden. Mit regelmäßigem Gießen sollen sie sich auch mehrere Wochen halten. Ich bin gespannt und schon ganz Feuer und Flamme mich auch an weiteren botanischen Experimenten zu versuchen.

Dieser Post ist verlinkt beim Creadienstag, den Dienstagsdingen und dem Handmade on Tuesday.






Dienstag, 7. März 2017

Bastelkiste: Der Tilda-Frühlingskranz


Anlässlich eines runden Geburtstags in der Familie habe ich diesen Kranz als Geschenk genäht. Schließlich ist es nicht so leicht, ein passendes Geschenk zu finden (da ja eigentlich jeder alles hat was er braucht), aber etwas Selbstgemachtes zeigt immer, dass sich der Schenkende zumindest Gedanken gemacht und sich bemüht hat.

Da der Frühling vor der Tür steht ist in Anlehnung an die süßen Figuren aus den Tilda-Büchern dieser Kranz entstanden. Die Vorlage für die Gänse und genähten Eier habe ich aus dem Buch „Crafting Springtime Gifts" von Tone Finnanger entnommen. Die Vorlagen für die Hasen und Tulpen sind selbst gezeichnet.

Für die Figuren habe ich einige vorhandene Stoffe sowie ein paar neu hinzugekaufte Baumwollstoffe verwendet. Die einzelnen Elemente bestehen jeweils nur aus Vorder- und Rückseite und sind mit Füllwatte ausgestopft. Damit ich die Figuren exakt und möglichst ohne Ecken nähen konnte, habe ich den Papierschnitt beim Nähen an den Stoff geheftet und ihn vorsichtig umnäht. Danach habe ich die Nahtzugaben sehr knapp zurück- und an den Bogen der Figuren auch leicht eingeschnitten, die Teile gewendet, mit Füllwatte befüllt und zugenäht. Einige Figuren habe ich noch mit Bändern, Schleifen, Knöpfen und Spitze verziert und die Gesichter der Hasen mit Augen und Nasen bestickt.



Als Basis wollte ich einen Strohkranz verwenden und ihn mit Streifen aus grünem Stoff umwickeln, damit er nicht so nackig aussieht. Im Geschäft (idee) erfuhr ich dann jedoch von der Verkäuferin, dass sie die Strohkränze nur in der Weihnachtszeit führen – hmpf. Also habe ich mich für einen frisch gebundenen Kranz entschieden. Ich glaube, er besteht aus Ginster und er riecht sehr gut. Die Verkäuferin hat mir auch versichert, dass er lange halten würde, man darf gespannt sein.

Damit die Figuren gut halten habe ich sie knallhart an dem Kranz festgenäht. Die Rückseite sieht nun zwar nicht sehr dekorativ aus, aber eine bessere Lösung fiel mir nicht ein – habt ihr da Tipps? Die verbliebenen Lücken habe ich dann mit künstlichen Blumen von Depot, Bommeln aus Wolle und kleinen Deko-Schmetterlingen gefüllt.

So und nun muss nur noch das Wetter zu der frühlingshaften rosa Hasenexplosion passen und dann bin ich zufrieden.

Habt ihr schon mal solche Kränze gebastelt? Was habt ihr als Grundgerüst verwendet und wie die Elemente daran befestigt?

Dieser Post ist heute verlinkt beim Creadienstag, den Dienstagsdingen und Handmade on Tuesday.